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Das Prolästerrat im Kampf gegen das Element Körperbeherrschung


Teilnahme am Drachenbootrennen während der Studententage 2006

An einem schönen Mittwochnachmittag traf sich das Studentenkabarett Prolästerrat am Salbker See, um den Kampf gegen die trainierten Drachenbootruderer der Sportwissenschaft und der Polizei aufzunehmen. Wir waren hoffnungsvoll und frohgemutes mit dem Kahn nicht gleich in der ersten Runde abzusaufen und vielleicht nach dem ersten Lauf als Probe wenigstens durch die Lucky-Loser-Läufe an der zweiten Runde teilzunehmen.

Doch es kam alles anders.

Wir waren gut trainiert, schließlich nahmen wir zwei Wochen zuvor sehr erfolgreich am Training teil. Die Stimmung war auf dem Siedepunkt. Man konnte uns kaum von den Booten fernhalten…und endlich waren wir an der Reihe:

Das Studentenkabarett Prolästerrat and friends.

Der Startpunkt, etwa 500 Meter vom Anlegepunkt entfernt, war unser erstes Ziel. Dort angekommen, sammelte jeder noch einmal seine mentalen Kräfte und konzentrierte sich auf die Schlagkommandos von Locke und dem Steuermann der Uni.

Mit einem lauten Gebrüll stärkten wir das Kollektiv-Gefühl und dann ging es auch schon los.

Rasende Ruderschläge brachten uns gut in Fahrt. Der Steuermann und unser Schlagmann Locke arbeiteten Hand in Hand und gaben uns ein Tempo vor, welches uns in rasantem Tempo über die See peitschen ließ. Das Wasser stob unter unserem gewaltigen Rudern auf und benetzte unsere weißen Hemden und betaute unsere Schnürsenkel…denn: Ein Prolästerrer geht nie inoffiziell!

Und dann näherten wir uns der Zielmarke mit unglaublicher Geschwindigkeit. Wir sahen, dass wir nicht die Letzen waren, aber hatten wir den Einzug in das Halbfinale geschafft? Banges Warten, Sekunden vergingen und dann die Bestätigung! Wir waren weiter!!!

Ob als erster oder zweiter lässt sich nicht mehr so genau rekonstruieen…

Danach gab es eine Pause für uns und wir freuten uns sehr auf die nächste Runde.

Doch alles kam anders.

Wir hatten in der zweiten Runde weniger Glück … Die Kommunikation zwischen uns und dem Steuermann war dieses Mal nicht so gesegnet. Wir kamen nicht richtig in Fahrt und schieden aus.

Naja, über „Niederlagen“ braucht man nicht so viele Worte zu verlieren. Außerdem war das Glück dennoch auf unserer Seite, denn so verpassten wir nicht das fulminante WM-Spiel Deutschland gegen Polen. So hat alles etwas Gutes. Es liegt nur am Blickwinkel der Betrachtung der Dinge.

Egal! Im nächsten Jahr greifen wir wieder an und dann holen wir den Schatz!!!!!


Notiz am Rande:

Ach so, gewonnen haben übrigens die Polizisten vor den Sportwissenschaftlern und dem 2 Kahn der Polizisten…

Text:  Alexandra Broneske

Fotos: Erika Lehmann